Marmorkuchen – ich mochte ihn ja schon immer!

Sowieso kann ich mich für Trockenkuchen aller Art mehr begeistern als für ausgefallene Sahne- oder Fondant-Torten, obwohl ich immer wieder staune, was da so alles Tolles dieser Tage gezaubert wird – optisch auf jeden Fall ein Genuss! Aber ich mag nun mal einfach lieber Trockenkuchen! …naja, und Fondant-Torten und Primal verträgt sich nun nicht wirklich…

Marmorkuchen kann ja ziemlich drüsch daher kommen, so dass man einen ordentlichen Schluck Kaffee oder Tee braucht, um nicht zu ersticken. Es geht aber auch schön saftig, wie der den ich Dir heute vorstelle. Das besondere Etwas bekommt dieser Marmorkuchen durch die feine Mokkanote, die im dunklen Teig enthalten ist. Im hellen Teig haben sich ein paar geröstete Mandeln versteckt. Wir sind also weit entfernt von einem langweiligen Trockenkuchen! Das dieser Kuchen ohne raffinierten Zucker und Mehl auskommt, versteht sich von selbst und wenn Du die Sahne gegen Kokosmilch (…nein, die schmeckt man nicht raus.) austauschst, dann ist der Kuchen auch Paleo geeignet.

 

Der Kuchen ist sehr saftig, dadurch, dass gemahlene Mandeln, statt nur entöltes Mandelmehl drin sind. Und der Anteil Weidebutter tut sein übriges. Tja, was soll ich sagen – Woohoo!! Er schmeckt einfach ausgezeichnet, megalecker – die Mokkanote kommt richtig schön raus und Du würdest nicht merken, das er glutenfrei ist und sogar der raffitückische Zucker futsch ist. Also absolut Kaffeeklatsch tauglich!

 

Schon bei der Zubereitung läuft Dir das Wasser im Munde zusammen, so viele verschiedene Düfte steigen Dir in die Nase! Das fängt beim Rösten der Mandeln an. Lass diesen Schritt bloß nicht weg! Es macht geschmacklich einen Riesenunterschied, ob die Mandeln geröstet wurden oder nicht! Und dann, wenn Du die Mandeln zum Abkühlen aus der Pfanne genommen hast, hör mal genau hin, wie sie beim Abkühlen gaaanz leise knistern und dabei herrlich duften. Ein bisschen nach Kirmes! Beim Zubereiten des Teigs, steigt Dir das Aroma des Zitronenöls in die Nase, das die Vorfreude auf diesen köstlichen Kuchengenuss noch steigert! Und dann geht’s weiter mit dem dunklen Teig: Mokkaduft, Schokolade und Kakao! Was will man mehr!! Aber am wichtigsten ist Punkt 8 der Anleitung im Rezept…😇

Ich fang schon wieder an zu schwärmen….Backen ist einfach toll! Wenn Du den Kuchen dann in den Backofen schiebst und es nach kurzer Zeit überall nach Kuchen duftet…!! 😍

Rezept drucken
saftiger Marmorkuchen mit feiner Mokkanote
Marmorkuchen
Vorbereitung 25 Minuten
Kochzeit 70-75 Minuten Backzeit
Portionen
Kastenform (20 cm)
Zutaten
Vorbereitung 25 Minuten
Kochzeit 70-75 Minuten Backzeit
Portionen
Kastenform (20 cm)
Zutaten
Marmorkuchen
Anleitungen
  1. Wie immer beginnen wir mit der Musikauswahl! Bei mir ist es die Playlist namens Happy Dance Beats geworden! Passt! 😎
  2. Schnapp Dir Deine Kastenbackform (ich hab eine 20 cm Form) und leg sie mit Backpapier aus, den Ofen schaltest Du bei Umluft auf 150 Grad.
  3. Wir starten ganz gemütlich, indem wir eine kleine Pfanne ohne Fett erhitzen und dann die gehobelten Mandeln darin vorsichtig anrösten. Du mußt bitte tierisch aufpassen, das sie Dir nicht anbrennen! Am besten dabei bleiben. Wenn Dir dann der unverkennbare Duft von gerösteten Mandeln in die Nase steigt (und Du sie am liebsten direkt aus der Pfanne naschen würdest…was Du selbstverständlich unterläßt - sauheiß!) - dann sind sie fertig! Raus damit aus der Pfanne und abkühlen lassen.
  4. Die wirklich weiche Butter (…falls Du vergessen hast, sie raus zu legen, einfach kurz auf niedriger Stufe in die Mikrowelle) mit dem Birkenzucker, der Vanille, dem Salz und dem Zitronenöl richtig schön cremig rühren. Das klappt super, wenn Du die Zutaten in eine hohe Rührschüssel oder einen Messbecher gibst. Das dauert etwas, die Konsistenz sollte in etwa wie die von fluffiger Buttercreme haben (siehe Bilder). Und? Hast Du die ganzen tollen Aromen gerochen oder nur alles schnell zusammen gerührt?? Der Duft der Mandeln liegt noch in der Luft, dazu kommt die betörende Vanillenote und dann auch noch das Zitronenöl - einfach der Knaller, oder?
  5. Mix it up! Mandelmehl, gemahlene Mandeln und Weinsteinbackpulver vereinen sich in einem separaten Schüsselchen.
  6. Die Buttercreme dann wieder in eine große Rührschüssel geben und die Eier nacheinander mit je einem EL des Mandel-Mix vermengen. Wenn Du alles auf einmal zusammen rührst, wird der Teig nicht so schön.
  7. Jetzt den Rest des Mandel-Mix und die Kokosmilch oder Sahne noch hinzu geben und gut verrühren. Voilá! Der Grundteig ist fertig.
  8. Du machst jetzt eine Faust, platzierst diese über der Schüssel, steckst den Zeigefinger aus und ab damit in den Teig! Na, jetzt probier schon - schmeckt super, oder?
  9. Weiter geht´s mit einer zweiten Schüssel. Da kommt jetzt die Hälfte des Teiges rein. Heller Teig: da rührste die gerösteten Mandeln unter Dunkler Teig (Achtung das duftet gleich wieder so toll!): Espressopulver, Kakao und gehackte Schoki rein rühren.
  10. Nachdem Du nochmal gekostet hast, die Teige dann abwechselnd in die Kastenform geben und mit einer Gabel in wilden Spiralen drin herum fahren - wir wollen ja schließlich ´nen Marmorkuchen backen!
  11. Je nach Ofen, ca. 70 - 75 Minuten backen, sollte kein Teig mehr kleben bleiben, wenn Du rein pieckst. Nach 10 Minuten Backzeit mit einem Messer längst einschneiden. Und schon bald duftet es herrlich nach frischem Kuchen!
Rezept Hinweise

Nach dem Backen abkühlen lassen, dann kannst Du ihn zum Beispiel mit geschmolzener Schokolade bepinseln und dann noch Schokolade drüber raspeln (bei letzterem aber warten bis die geschmolzene Schoki wieder abgekühlt ist, sonst verschwinden die Schokoraspel auf wundersame Weise immer wieder… 😉 Und nu - Zeit zum Anschneiden würd ich mal sagen!!

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Dir schmeckt dieser Kuchen bestimmt genauso gut wie mir. Mir gefällt ganz besonders, das so viele verschiedene Aromen mit im Spiel sind.

Diesen Kuchen kannst Du übrigens auch sehr gut einfrieren. Bei Bedarf einfach ein Stückchen auftauen und genießen. Denn auch wenn hier auf den raffitückischen Zucker und das Gluten verzichtet wird, solltest Du ihn natürlich nicht rund um die Uhr essen…

Lieber ab und zu genießen, dafür dann mit allen Sinnen!

Liebe Grüße aus Primal Genussbäckerei!!!

Deine Simone

 

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