In weniger als einer Woche ist es wieder so weit: es ist Valentinstag! Die Marketingtrommel für das beste Outfit, die beste Unterwäsche „Say it with less“, das ultimative Geschenk zum Valentinstag und natürlich Menüvorschläge für Verliebte mit denen man die bzw. den Liebste(n) vom Hocker hauen kann.

Ich hab gerade mal ein bisschen gegoogelt und eine Seite gefunden, auf der die besten Geschenke zum Valentistag für Sie und Ihn aufgelistet sind. Da haben wir für den Mann zum Beispiel ein Paar beheizbare Sohlen für die Schuhe mit Fernbedienung(!) (…also haben Männer anscheinend doch kalte Füße…) oder ein Papa Bär Schraubenzieher-Set (echt niedlich…😆). Für Sie gibt es auch jede Menge toller Sachen, wie der clevere Küchenrollenhalter, da kann man das Wisch-Weg einhändig abreißen 😲 oder aber, den Emojibator Vibrator in Form der Emoji-Aubergine!🍆 😳🤣 Und es gibt sogar einen Zoo, der bietet eine Tour d´Amour zum Valentinstag an – eine Führung durch die „Liebeswelt der Tiere“ mit anschließendem Candle-Light-Dinner. Was es doch alles so gibt! 😉

Bei uns ist das immer ungefähr so. Durchschnittlich zwei bis zweieinhalb Tage vor Valentinstag, schleichen wir irgendwann verlegen umeinander `rum. Bis es dann einer von uns wagt, die Frage aller Fragen zu stellen: 

Schenken wir uns eigentlich ´was zum Valentinstag?!  

Wums! Und dann? Dann müssen wir beide grinsen, denn wir kennen die Antwort eigentlich schon: Nööööö!

Die Meinungen, ob wir nun den Valentinstag brauchen oder nicht, gehen weit auseinander. Die einen reden vom kommerziellen Geniestreich, für andere Paare wiederum ist der Valentinstag sehr wichtig um der Beziehung endlich mal wieder die volle Aufmerksamkeit zu schenken.

Meine persönliche Meinung dazu, ich freue mich selbstverständlich, wenn wir uns einen schönen Valentinstag machen. Aber, der muss für mich nicht zwingend am 14. Februar sein. Es ist doch viel schöner, wenn man den/die Partner/in ab und zu spontan mal mit etwas Schönem überrascht und zwar von Herzen und nicht weil sich das an Valentinstag halt so gehört und überhaupt und sowieso. 

Ich finde, man sollte versuchen jeden Tag ein bisschen Valentinstag zu feiern. Und falls Du Single bist, wie wäre es, wenn Du´s Dir ebenfalls mal so richtig gut gehen läßt und Dich selber beschenkst, bekochst oder was auch immer – Dir wird schon was einfallen.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Spaß am Valentinstag, ganz egal wie Du ihn feierst oder auch nicht – Hauptsache er ist voll gestopft mit gaaaanz viel Liebe! Die Liebe ist und bleibt die mächtigste Kraft die uns gegeben wurde. Wenn Du an sie glaubst, wirst Du ihr überall begegnen, sie spüren und weiter geben, jeden Tag – nicht nur am Valentinstag. 

Ob Du nun den Valentinstag gerne ausgiebig und von Herzen feiern magst oder  einfach so Lust hast Deine(n) Liebste(n) oder Dich selbst mit einem leckeren selbst gebackenen Kuchen zu überraschen, dann hab ich da was für Dich!

Haselnuss-Schoko-Fudge-Kuchen gekrönt mit dunkler Schokoladen-Ganache und ein bisschen „rosa Feenstaub“ 😉

Das Ganze in einer ❤️-Form! Vor allem punktet dieser Kuchen damit, dass er sich ohne Tonnen von Industriezucker & anderer nicht aussprechbarer Zutaten als Fudge bezeichnen kann – als Primal Fudge. Probiers einfach aus, Du wirst überrascht sein!

 

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HASELNUSS-SCHOKO-FUDGE-KUCHEN MIT ROSA FEENSTAUB UND GANACHE
Haselnuss-Schoko-Fudge-Kuchen
Vorbereitung 25 Minuten
Kochzeit 30 Minuten Backzeit
Portionen
Stücke
Zutaten
Vorbereitung 25 Minuten
Kochzeit 30 Minuten Backzeit
Portionen
Stücke
Zutaten
Haselnuss-Schoko-Fudge-Kuchen
Anleitungen
Musikempfehlung
  1. Ohne Musik kann man meine Küche nicht vernünftig rocken: Meine Musikempfehlung für diesen Kuchen: Solltest Du ihn für Valentinstag backen: Crazy little thing called love von Queen - oder solltest Du ihn einfach so backen, kommt bei den Zutaten nur eins in Frage: Schwarzbraun ist die Haselnuss! vom Heino! Also, überleg es Dir gut… 😎
Kuchenteig
  1. Den Ofen auf 175 Grad Umluft vorheizen. Schnapp Dir eine Herzform oder eine Springform 26 cm und fette sie professionell mit Kokosöl ein. Den Boden legst Du zusätzlich mit Backpapier aus, dann läßt sich der Kuchen später besser raus heben.
  2. Die Schokolade brichst Du in grobe Stückchen (…wobei eins auf mysteriöse Weise verschwindet…) Einen Topf Wasser aufsetzen und erhitzen, bis kurz vorm Siedepunkt, also nicht so heiß das es kocht, sonst kann Dir die Schokolade klumpig werden. Darauf setzt Du eine Schüssel in der Du die Schokolade zusammen mit dem Kokosöl langsam schmelzt.
  3. Sobald alles schön verschmolzen ist, rührst Du die Kokosmilch dazu, bis alles gut vermengt ist. Die Konsistenz wird jetzt schon cremig. Nimm die Schüssel vom Wasserbad und rühr auch den Ahornsirup, den Haselnussmus, die Vanille und die Prise Salz mit rein. Du solltest jetzt einen köstlichen haselnussigen Schokoduft in der Nase haben.
  4. Jetzt gibst Du die gemahlenen Haselnüsse, das Macadamiamehl und den Birkenzucker dazu. Alles gut vermengen - der Teig wird jetzt fester und eher wie Knetteig - ist richtig so!
  5. Die 5 Eier schlägst Du nun in einer separaten Schüssel zu fluffigem Eierschaum auf (siehe Bildergallerie). Das dauert ein paar Minuten. Den Eierschaum hebst Du dann vorsichtig unter den Teig.
  6. Den Teig kosten! Kurzes Freudentänzchen abhalten! 😀
  7. Ab mit dem Teig in die Form. Die Form wiederum stellst Du in eine Fettpfanne (das tiefe Backblech) oder eine Auflaufform und füllst diese zur Hälfte mit Wasser. Das Ganze dann für 30 Minuten in den Ofen oder solange bis ein Zahnstocher ohne Teig raus kommt. (hört sich komisch an…also da kommt jetzt kein Zahnstocher aus dem Kuchen…du weißt sicher was ich meine…😉) Nicht länger drin lassen. Den Kuchen dann abkühlen lassen.
  8. Jetzt kommt das Allerschönste! Die Ganache! Dazu einfach nur 80g dunkle Schokolade schmelzen (hab ich in der Mikrowelle gemacht auf kleinster Wattzahl) und dann die 5 EL Kokosmilch gut einrühren. Diese gießt Du jetzt liebevoll über den Kuchen und verteilst sie gleichmäßig mit einem Messer. Den Rest von der Schokotafel raspelst Du mit einem Messer in Stückchen und streust sie noch auf die warme Ganache.
Rosa Feenstaub (wenn Du magst)
  1. Nimm eine kleine Handvoll gefriergetrocknete Erdbeeren oder Himbeeren und pulverisiere sie in einer Küchenmaschine oder in einem Mörser. Damit Du wirklich Feenstaub hast, gibst Du das Pulver nochmal durch ein kleines Sieb damit die kleinen Kernchen der Erdbeeren raus gesiebt weren. Mit dem Feenstaub kannst Du jetzt Deinen Kuchen nach Herzenslust dekorieren!
Rezept Hinweise

Die Teigmenge von diesem Rezept reicht für eine Springform 26cm. Ich habe eine kleinere Herzform genommen und hatte noch Teig übrig. Den hab ich in Muffinförmchen gepackt und nur 20 Minuten backen lassen.

Der Kuchen ist superschokoladig und bekommt durch den Haselnussmus noch den Extra-Kick Nussnote. Die Konsistenz ist eher fest als fluffig – so wie Fudge eben. Das kannst Du auch gut im letzten Bild der Fotogalerie sehen. Den “rosa Feenstaub” kannst Du auch weg lassen, aber für einen Valentinstagskuchen fand ich ihn sehr passend. 🙃

Ich werde jetzt erst einmal Michael fragen, ob wir uns eigentlich was zum Valentinstag schenken! 😉

Liebe Grüße & viel Spaß beim Backen & Genießen! 

Simone