Herbstzeit, goldene Sonnenstrahlen, die letzten Stauden blühen noch, die Bäume sind bunt. Ein Windhauch und die orange-rot-gelben Blätter wirbeln durch die Luft. Es duftet richtig nach Herbst draußen.

Die Eichhörnchen flitzen mit Nüssen von hier nach da, und sichern sich ihre Wintervorräte. Ich sitze dick eingemummelt mit meinem – na was wohl im Herbst – richtig, meinem Primal Bulletproof Pumpkin Spice Latte – kurz PBPSL im Garten. „Hach, was für eine Idylle!“, denk ich mir so und werde plötzlich durch ein ohrenbetäubend lautes Geräusch aus meinen Tagträumen gerissen!

Laubpusteralarm!!!!

Das ist jetzt echt nicht wahr…so ein schöner Tag!!! Ich hasse diese grauenhaft lauten Dinger! Jedes Jahr dasselbe. Und ich habe das Gefühl, sie werden immer mehr!! In so mancher Siedlung kann man schon fast von einer Art Wettkampf sprechen, so nach dem Motto, wer hat den größten Laubpuster!!! Diese Dinger schaffen es höchst effektiv ein vermeintliches Problem = gemeingefährliches Herbstlaub, von einer Stelle zur anderen zu pusten, ohne es letztendlich gelöst zu haben!!! Man kann mancherorts sogar beobachten, wie Herbstlaub aus Einfahrten mal eben kurz auf die Straße davor gepustet wird….war der Wind!!!

Ob ich genervt bin???? Neiiiiin, wie kommst Du darauf!!! Lächerlich!!

Klar, auf nassem Herbstlaub auszurutschen ist schei…, gerade für ältere Menschen. Man könnte es aber auch einfach stinknormal zusammenfegen, harken oder kehren. Ganz in RUHE und sich dabei auch noch ein bisschen bewegen. So kenn ich es noch von zu Hause. Wir hatten u.a. einen riesigen Walnussbaum, der jedes Jahr so einiges an Laub abwarf.  

Nu stell Dir mal vor, Du wärst ein Käfer und hättest Dich schon schön gemütlich in einem Haufen Laub eingekuschelt, gerade so zwischen Leichtschlaf und Eintritt in die Winterschlafphase am Schwanken. Du träumst gerade vom letzten Sommer, der mal endlich wieder richtig toll war.

Die flotte Biene vom letzten Sommer

 

Da war die flotte Biene, die Du auf dem Sonnenhut kennengelernt hast und der Spatz, dem Du gekonnt ausgewichen bist, als er Dich schnappen wollte. Und dann pustet Dich da auf einmal son Teil von Null auf hundert in einem Affenzahn durch die Luft. Und Du denkst Dir nur „Heilige Schei..e, schon wieder Frühling!“ Nicht schön für all die Krabbeltierchen, die das Laub brauchen, um zu überwintern. 

Mein Vorschlag: 50/50 – dort kehren wo’s nötig ist, um nicht zu stürzen und genügend Laub einfach Laub sein lassen, um den Boden zu düngen, Pflanzen vor dem Frost zu schützen und den Tierchen einen Platz zum Überwintern zu bieten.

So und jetzt brauch ich erstmal einen ordentlichen Bissen vom Maronen Küchlein…nur so….nicht etwa zur Besänftigung….bin total entspannt:  

Gib dem Lieferservice keine Chance!!!

Dieses E-Book rettet Dich vor Analogkäse, Formfleischvorderschinken & Co.!!! 😎

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Maronen Küchlein
Maronen Küchlein
Vorbereitung 20-25 Minuten Vorbereitung
Kochzeit ca. 45-50 Minuten Backzeit
Portionen
Küchlein
Zutaten
Vorbereitung 20-25 Minuten Vorbereitung
Kochzeit ca. 45-50 Minuten Backzeit
Portionen
Küchlein
Zutaten
Maronen Küchlein
Anleitungen
  1. Wir starten mit den Eiern, indem Du sie vorsichtig trennst. Gib die Eiweiße in einen hohen Rührbecher und die Eigelbe in eine separate Rührschüssel. Beiseite stellen.
  2. 6 Kuchenförmchen Deiner Wahl parat stellen und gut mit etwas Butter einfetten.
  3. It´s getting hot in here!! Bitte den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  4. Jetzt nimmst Du die weiche Butter, den Birkenzucker, die Prise Salz und die Vanille und gibst sie zu den Eigelben. Mit dem Mixer schön schaumig rühren.
  5. Zum Maronenpüree bitte mal kurz lesen, was ich Dir unten bei Rezepthinweise hingeschrieben habe.
  6. Fertig gelesen? Super! Den Maronenpüree unter die schaumig geschlagene Eigelb-Birkenzuckermischung rühren.
  7. Nun die gemahlenen Mandeln und Haselnüsse mit dazu und wieder gut verrühren.
  8. Jetzt die Eiweiße mit dem Mixer zu sehr steifem Eischnee schlagen und vorsichtig unter den Teig mischen.
  9. The time is now!! Zeit zum Teig naschen!!!! Endlich....
  10. Die Kuchenförmchen mit Teig füllen und mit ein paar Schokotropfen bestreuen.
  11. Ab damit in den Ofen für ca. 45-50 Minuten. Pieks mal mit ´nem Zahnstocher rein, wenn kein Teig mehr dran klebt, sind sie fertig.
Rezept Hinweise

Zum Maronenpüree für Punkt 6:

Du hast zwei Möglichkeiten:

  1. Entweder Du findest umgezuckerten (!) Maronenpüree im Glas oder als Konserve. Dann gibst Du den unter Punkt 6 einfach dazu.
  2. ODER Du findest keinen (wie ich...) und nimmst statt dessen 200 g vorgekochte Maronen. Die gibst Du zusammen mit 3-4 EL Wasser in einen Mixer und zerschredderst sie bis sie nur noch kleine Krümel sind.  Die Konsistenz sollte zwischen fast cremig und halbfest sein, so, dass Du sie gut mit dem Teig vermengen kannst.  Da können ruhig noch ein paar Stückchen drin sein.

Mega, megalecker diese Küchlein!!! 

Also, lass den Laubpuster stehen und besorg Dir lieber die Zutaten für diese Küchlein!! Und dann genieß sie zusammen mit den schönen Herbstsonnenstrahlen dick eingemummelt irgendwo draußen….fernab von irgendwelchen Laubpustern, -bläsern oder saugern!  😎

Viele liebe Grüße aus der Laubpusterfreien Zone!!! 😉

Deine Simone

Über die Autorin

Simone Dittmann ist Bloggerin, Genussmensch und Autorin und sie liebt Musik und gutes Essen! Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren leidenschaftlich mit den Themen Achtsamkeit, Lebensfreude, Gesundheit und Ernährung. Auf www.borntobehappy.eu und www.simonedittmann.com unterstützt sie Menschen mit viel Begeisterung und Leidenschaft, zu einem ganzheitlich gesunden, genussvollen & glücklichen Lebensstil voller Lebensfreude zu finden. Alle Beiträge von Simone.

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