Challenges begegnen Dir überall. Gerade jetzt zum Jahresanfang. Auch von mir hochgeachtete Leute, von denen man es nicht erwarten würde, nutzen diesen Marketingbegriff und bieten eine Challenge an. Würg! 

Wahrscheinlich machen sogar im Moment Mönche in ihren Klöstern Meditationschallenges.

In diesem Artikel gebe ich Dir 15 Bausteine für eine Morgenroutine in die Hand. Aus diesen Bausteinen kannst Du Dir Deinen Tempel für ein erfolgreiches Leben zusammenstellen.

Eine Challenge passt wunderbar in unsere heutige Zeit. 
Berni posaunt rum: „Ich mache eine Challenge. In 21 Tagen habe ich Ziel X erreicht. Dann bin ich ein anderer Mensch. Yeah, ich nehme die Herausforderung an und werde kämpfen und siegen!“ 
Mit diesen Aussagen steht man in unserer Leistungsgesellschaft gut da. Dafür gibt es in unserer „Höher, schneller, weiter Welt“ viele Schulterklopfer.
Aber hat nicht gerade unsere heutige moderne Welt uns die Sche..e eingebrockt, die wir mit einer schnellen Challenge gerade rücken wollen. Ist eine weitere Herausforderung nicht weiteres Wasser auf die Mühlen einer streßigen, überfordernden, ungesunden Welt.
Der Mensch neigt dazu, die schnelle Lösung zu wollen. Schnell reich werden, schnell schlank werden. Toll wäre es dazu, wenn es nicht anstrengend ist. So funktioniert die Welt in aller Regel nicht. Nachhaltige Veränderungen brauchen Zeit und Geduld. Da kommt eine sinnvolle Morgenroutine ins Spiel.

Bewundernswerte Menschen haben nahezu alle eine Morgenroutine für sich entwickelt, der sie über Jahre folgen. Sie sind sich darüber bewusst, dass positive Veränderungen und Erfolge Zeit benötigen. Also gehen sie mit ihrer Morgenroutine jeden Tag einen kleinen Schritt in die richtige Richtung. Das führt irgendwann zu großen Erfolgen. Für Außenstehende wirkt das oft, als ob der Erfolg über Nacht gekommen wäre, dabei steckt oft lange Arbeit dahinter.

Mit einer Challenge ist es oft genau umgekehrt. Anfangs erreicht man oft tolle Erfolge, dann kommt plötzlich wieder das Leben dazwischen und alte, schlechte Gewohnheiten gewinnen wieder die Oberhand. Eh man sich versieht läuft das Leben wieder im alten Muster ab und die Ziele, die man mit der Challenge erreichen wollte, sind wieder ganz weit weg. Oft passiert das sogar, obwohl man die Challenge abgeschlossen hat.

Es gibt da nämlich eine Lüge, die die Challenge Anbieter gerne verkaufen. Sie suggerieren ihren Kunden, dass man mit ihrer Challenge nach 3-4 Wochen eine Gewohnheit entwickelt hätte. Dann wäre alles ganz einfach. Getreu dem Wunsch des Kunden, für das Problem eine schnelle und einfache Lösung zu erhalten.

Eine Gewohnheit zu etablieren benötigt allerdings mindestens 2 Monate. Täglichen Tuns!

Menschen, die sinnvollen Morgenroutinen folgen, werden zu 100% nachhaltige Verbesserungen in den Bereichen feststellen, denen sie sich in der Morgenroutine widmen.

Mit langfristig erfolglosen Challenge Absolventen kannst Du hingegen die Straße pflastern. Bereits im Frühjahr sind die Fitnessstudios wieder nur von den altbekannten Gesichtern besucht und die Menschen sind gestresst und krank wie zuvor.

Schau Dich in Deinem Bekanntenkreis um, wie oft Challenges nachhaltig zum gewünschten Ergebnis führen.

Was macht eine erfolgreiche Morgenroutine aus? Die Vorbereitung.

Schaffe für Dich Klarheit, was Du wirklich erreichen möchtest. Was ist Dein Ziel? Schlank sein, gesund sein und bleiben, gesund alt werden, lange leben, achtsamer sein, stressfrei leben, finanziell sorgenfrei leben, selbstständig arbeiten, Waschbrettbauch haben, Künstler sein, fit sein? Nur Deine Kreativität setzt die Grenze. Wichtig ist, sich darüber klar zu werden, was man wirklich für sich möchte. Das ist einfacher gesagt als getan. Nimm Dir dafür absolut ungestörte Zeit.

Wenn Du für Dich Klarheit gewonnen hast, dann entwickle und stärke Deine „Warum-Kraft“. Warum möchtest Du Dein Ziel erreichen? Sei hier auch wieder gnadenlos ehrlich mit Dir. Viele Menschen sind großartig darin, sich selbst zu belügen. Sei achtsam mit Deinen Gedanken.
Möchtest Du schlank sein, weil es gesund ist oder weil Du geil aussehen möchtest?
Möchtest Du reich sein, weil Dich dann andere bewundern werden oder weil Du dadurch Freiheit gewinnst?
Möchtest Du sehr fit sein, weil es gesund ist oder weil Du damit angeben kannst, beim Tough Mudder mitgemacht zu haben?

Mache Dir Dein Warum hinter Deinem Ziel klar und behalte dieses Warum im Kopf. Das Warum motiviert stärker als das Ziel.

Deine Werte und Deine innere Haltung gegenüber dem Ziel sollten passen, sonst wird das langfristig anstrengend und bringt Dich vielleicht dorthin, wo Du eigentlich in Wahrheit gar nicht sein möchtest.

Wenn Du weißt, was Du möchtest, dann lege den Weg dahin fest. Was musst Du täglich tun, um Deinem Ziel Schritt für Schritt näher zu kommen? Auf den Weg zu achten und die Wegkompassnadel richtig auszurichten ist mindestens genauso wichtig wie die Zielkompassnadel.

Denk an die alte Weisheit: „Der Weg ist das Ziel!“

Wenn Dir eine Tätigkeit schwer fällt und Du einen starken inneren Widerstand überwinden musst, dann mach Minischritte. Selbst der kleinste Schritt ist ein Schritt in die richtige Richtung und kann motivieren, dann doch noch weiter zu machen. Meistens ist der Anfang das schwerste. Wichtig ist diesen Anfangswiderstand zu überwinden. Mag es auch lächerlich klingen, aber selbst etwas nur für 1 Minute zu machen, kann den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Denk daran, dass die vielen täglichen kleinen Schritt einen viel größeren Mehrwert haben, als ab und an ganz viel zu machen. 15 Minuten täglich sind wertvoller als alle 14 Tage 3 Stunden.
Sei beständig und denke langfristig, dann kannst Du Ziele erreichen, die Du nicht für möglich gehalten hättest.

Man überschätzt, was man in kurzer Zeit erreichen kann und man unterschätzt, was man in langer Zeit erreichen kann!

Eine Morgenroutine sollte, wie der Name schon sagt, ein immer gleich ablaufender Prozess sein. Im Idealfall macht man es wie das morgendliche Zähneputzen intuitiv, ohne darüber nachzudenken. Das ist für die meisten Menschen jedoch schwer realisierbar. Vielfach hat man keine Möglichkeit, die Morgenroutine im stets gleichen Zeitfenster zu machen.
Mach Dich deswegen nicht verrückt und gehe gelassen damit um. Mache es Dir zur Gewohnheit, Deine Morgenroutine bei der ersten freien Möglichkeit des Tages ablaufen zu lassen. Wichtig ist der tägliche Prozess, den Du Dir für Dich gönnst. Selbst, wenn die Morgenroutine erst am Nachmittag oder sogar am Abend stattfindet. Sobald Du Zeit für Dich hast, machst Du es mit Freude. Du verbringst Zeit für Dich und mit Dir. Verspüre die entspannte Freude, dass Du Deinen Zielen näher kommst und etwas für Dich tust. Sich zu entwickeln muss keine anstrengende, verbissene Challenge sein. Lass es zu einem stressfreien, heiteren Prozess werden.

Hast Du mal gar keine Zeit, versuche zumindest grob Deine Morgenroutine zu machen. Das schafft Vertrauen zu Dir und erhält die Gewohnheit.
Deine Morgenroutine gemacht zu haben, verleiht Dir das Gefühl, einen erfolgreichen Tag gehabt zu haben.

Im folgenden stelle ich Dir 15 Bausteine für eine sinnvolle Morgenroutine vor.
Diese Bausteine werden von den erfolgreichsten und bewundertsten Menschen der Welt genutzt.
Da jeder Mensch indiviuell ist, macht es nicht viel Sinn, einfach eine Morgenroutine von jemandem zu kopieren. Die Voraussetzungen sind einfach zu unterschiedlich. Ebenfalls die Ziele.

Stelle aus den vielen Bausteinen eine Morgenroutine für Dich zusammen und entwickle diese mit der Zeit. Probier die Sachen einige Wochen aus, dann reflektiere und verbessere Deine Morgenroutine. Vertraue dem Prozess.

15 sinnvolle Bausteine einer Morgenroutine für einen erfolgreichen Tag

  1. Meditation. Klarheit gewinnen, einen ruhigeren Geist schaffen. Lernen mit Gedanken und Emotionen umzugehen. Es gibt verschiedenste Arten der Meditation. 
  2. Lesen eines motivierenden, anregenden Buches. Es gibt viele Bücher, bei denen Dir kleine Tageshäppchen angeboten werden, über die Du dann am Tag nachdenken kannst. Suche Dir ein oder zwei Bücher, von denen Du täglich eine Seite oder ein kleines Kapitel liest.
  3. Tagebuch schreiben. Auch hier gibt es vielfältige Varianten. Einfach nur simpel die Gedanken mit der Hand aufzuschreiben ist schon hilfreich.
  4. Dankbarkeitsritual. Es gibt immer vieles, für das wir dankbar sein können. Denk öfter bewusst daran, denn unser Gehirn denkt lieber über Probleme und Mangel nach.
  5. Visionieren. Was erhoffst Du Dir für die Zukunft. Wie möchtest Du sein? Schaffe Dir in Deinem Kopf ein Bild von Deiner perfekten Zukunft.
  6. Lernen. Entwickle Deine Persönlichkeit weiter. Das Leben ist Veränderung. Nicht stehenbleiben. Eigne Dir neue Fähigkeiten an.
  7. Sport / Bewegung. Unser Körper ist nicht zum Stillsitzen gemacht. Bewegung ist nicht nur gesund, sondern hilft auch beim Denken. Du kannst mit wenig Zeitaufwand außergewöhnlich fit sein. Falls Du Sportmuffel bist, musst Du keine Stunden aufwenden, um trotzdem fit und gesund zu sein. Einfache Bewegung wie Spazierengehen bringt schon eine Menge.
  8. Kreativ sein. Erschaffe etwas. Schreibe, male, fotografiere, filme. Was immer Dir einfällt. Wir sind kreative Wesen, unsere Gesellschaft nimmt uns diese Eigenschaft leider zu oft.
  9. Fortbildung. Möchtest Du etwas richtig gut können? Dann bleib auf dem laufenden und verbessere Dich.
  10. Motivation. Lass Dich für den Tag motivieren. Probiere aus, was Dir liegt. Musik, Videos, Bücher, Blogs, Kalender etc..
  11. Visualisiere den perfekten Tag.
  12. Tagesplanung. Was ist wichtig? 
  13. Reflexion. Wie war der gestrige Tag? Kann ich etwas verbessern? Was kann ich heute für meine Träume tun? Bin ich auf dem richtigen Weg?
  14. Körper und Geist in einen positiven Zustand bringen. Inspirieren lassen. Energie wecken.
  15. Ruhig und tief Ein- und Ausatmen.

Nun wünsche ich Dir viel Spaß beim Erstellen Deiner Morgenroutine! Oder hast Du schon eine? Schreib einen Kommentar über Deine Morgenroutine.

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Lebe gesund und glücklich,

Dein Michael, PHC